GUTACHTEN

Es gibt einige Kontroversen über die Begutachtung von Unfallfolgen und sonstigen gesundheitlichen Problemen.

Für das Thema Unfallfolgen gibt es eine gewisse Öffentlichkeitsmeinung, die besagt, dass Unfallversicherungen sich gerne um die Regulation von Unfallfolgen drücken.

Stellvertretend für diese Meinung kann hier auf den Artikel von Roland Kirbach „Im Stich gelassen“ aus der „Die Zeit“ verwiesen werden, zu lesen als Artikel in Zeit-Online Ausgabe 02/2013 vom 3.1.2013:

www.zeit.de/2013/02/Versicherungsopfer-Unfall-Berufsunfaehigkeit

Aufschlussreich sind die Äußerungen von zwei ehemaligen hochrangigen Mitarbeitern von Versicherungen, der Fachanwältin für Versicherungsrecht Beatrix Hüller („Ich habe das Gefühl, ich muss etwas wiedergutmachen“) und dem Juristen Bernd Höke, der Anwälte von Versicherungsopfern schulen will, denn “die Profis sitzen immer aufseiten der Versicherungen“.

Dass dahinter ein System steckt, dass bis zu einer einseitigen Schulung von Richtern reicht, von Versicherungen mit unglaublichen Honoraren für Gutachten und Aufträgen für obskure Forschungsprojekte gesponsert wird, ist längst belegbar.

Zu einzelnen Themen folgen auf dieser Seite Passagen aus meinen Gutachten, die sich mit häufiger auftretenden Themen befassen:

• Schleudertrauma – Beschleunigungstrauma

• Kollisionstrauma

• Stauchungstrauma des Kopfes und der Halswirbelsäule

• Knietrauma mit Verletzung des vorderen Kreuzbandes

• Verletzungen von Nerven durch operative Eingriffe, hier des 11.Hirnnerven (n.accessorius)

• Übersehen von Mehretagenverletzungen, hier am Bein

• Unerwünschte Nebenwirkungen von Medikamenten, hier Flupirtin (Katadolon), was eine
  Lebertransplantation notwendig machte.

Es werden wichtige Passagen aus meinen Gutachten zitiert. Die Namen wurden unkenntlich gemacht, die zitierte Literatur anonymisiert, um mich vor dem Diebstahl geistigen Eigentums zu schützen. Alle Begutachteten waren mit der Veröffentlichung dieser Passagen einverstanden.